Fußball

8.6.2011 in Gelsenkirchen: Schalker Fanprojekt lädt ein zu Amnesty-Vortrag über Polizei-Kennzeichnungspflicht

Amnesty International feiert in diesem Jahr das 50. Gründungsjubiläum. In vielen Orten Deutschlands wird aus diesem Anlass auf die Geschichte der Menschenrechtsorganisation zurück geblickt – unter anderem mit einer Ausstellung. Der Amnesty-Bezirk Ruhrgebiet-Mitte zeigt diese ab Anfang Juni bis zum 26. Juni 2011 in der Flora. Am Mittwoch, den 1. Juni 2011 wird die Ausstellung  in Anwesenheit von Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnet.  

Genau eine Woche später steht im Rahmen der Ausstellung „50 Jahre Amnesty“ auch ein Themenabend mit Vortrag zur Amnesty-Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ auf dem Programm: Am 8. Juni 2011 um 19 Uhr in der Flora (Gelsenkirchen) stellt Alexander Bosch von der Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ die Kampagne und ihre Forderungen vor  – darunter Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Zu dieser Veranstaltung lädt das Schalker Fanprojekt gemeinsam mit Amnesty International ein.

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13.5.2011 in Fürth: Fans laden zu Diskussion über Amnesty-Kampagne und Kennzeichnungspflicht für Polizisten

 
Aktive Fans der SpVgg Greuther Fürth beleuchten am Freitag, den 13. Mai 2011 um 19 Uhr bei einer Veranstaltung mit Alexander Bosch (Sprecher der Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ bei Amnesty International) das Thema der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“. Bei der Diskussion sollen auch Vertreter verschiedener Parteien anwesend sein.

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Polizeigewalt: Amnesty International bei Fan-Projekten in Kaiserslautern und Trier

Das Verhältnis zwischen Polizei und Fußballfans ist stark gestört. Mit Vorträgen im Rahmen der Kampagne zu Polizeigewalt in Deutschland versucht Amnesty International, in das Problemfeld „Polizeieinsätze im Fußball“ mehr Sachlichkeit hineinzutragen, und die Forderungen der Menschenrechtsorganisation (u.a. Kennzeichnungspflicht für Polizisten) gegenüber Fans zu erläutern. So zuletzt in Kaiserslautern und Trier. Wir blicken im Kampagnenblog zurück:

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Termine in Jena, Leipzig (10.3.) und Zwickau (11.3.): Amnesty-Experten sprechen über Polizeigewalt

Jena, Leipzig und Zwickau: Experten von Amnesty International sind im März 2011 vor allem im Osten Deutschlands unterwegs, um in Vorträgen über das Thema Polizei und Menschenrechte aufzuklären, die Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" vorzustellen und im Dialog mit Interessierten und Unterstützern zu diskutieren, was gegen rechtswidrige Polizeigewalt und deren oft mangelhafte Aufklärung getan werden kann.

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23./24.2.2011 in Kaiserslautern und Trier: Amnesty-Kampagne zu Polizeigewalt bei Fanprojekten

In einer ganzen Reihe von Infoveranstaltungen hat Amnesty International den Dialog mit Fans – und auch der Polizei – gesucht, um einerseits eine breite Unterstützung der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ gewinnen, andererseits aber auch dringend nötige Sachlichkeit in die Diskussion um die Angemessenheit von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen einzubringen.

Ende Februar stehen zwei weitere Termine an, zu der die örtliche Fanprojekte einladen: Am 23. Februar in Kaiserslautern und am 24. Februar 2011 in Trier. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Fans und auch anderen an einer transparenteren und verantwortlicheren Polizei in Deutschland interessierten Menschen!

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17.2.2011 in Aachen: Diskussion mit Politik, Polizei, Amnesty und Fans zu "Mehr Verantwortung bei der Polizei"

Rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland und der Ruf nach mehr Transparenz bei der Polizei: Ein Thema, das seit Monaten im ganzen Land debattiert wird, nicht erst nachdem Amnesty International hierzu im Juli 2010 einen Bericht („Täter unbekannt“) veröffentlicht und die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ gestartet hat.

Am Donnerstag, 17. Februar 2011 um 18 Uhr steht das Thema im Mittelpunkt einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung im Haus Löwenstein in Aachen. Dort erörtern Vertreter von Politik, Polizei, Amnesty International und von (nicht selten von Polizeiübergriffen betroffenen) Fußballfans, was getan werden kann und sollte, damit die Polizeiarbeit in Deutschland transparenter und damit verantwortlicher wird.

Die Liste der eingeladenen Diskussionsteilnehmer verspricht eine spannende Debatte... Es diskutieren:

- Monika Düker, innenpolitische Sprecherin der NRW-Grünen
- Klaus Oelze, Präsident der Aachener Polizei
- Andreas Schwantner, Amnesty-Fachkommission Polizeirecherche
- sowie 
ein Fanvertreter von Alemannia Aachen (angefragt).

Moderation: Stefan Kessler, Vorstandssprecher der deutschen Sektion von Amnesty International. 

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25.1.2011 in München: Amnesty bei Veranstaltung rivalisierender Fans / Fans unterstützen Kampagne bundesweit

Aktion "Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte" der Ultragruppe Legio Augusta am 18.12.2010 in der Impuls Arena Augsburg
Mitglieder der Ultragruppe Legio Augusta werben mit einer Infoaktion für die Amnesty-Forderung "Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte" (18.12.2010, Impuls Arena Augsburg). © Fanprojekt Augsburg

Nach einer Informationsveranstaltung mit Fans von Dynamo Dresden Anfang 2011 ist Amnesty International Ende Januar nun auch in München bei einer Diskussionsveranstaltung mit bayrischen Landespolitikern und Fanvertretern eingeladen, die von Fans des TSV 1860 und des FC Bayern gemeinsam organisiert wird.

Der Termin ist eine weitere Gelegenheit, vor Ort das Thema rechtswidriger Polizeigewalt rund um den Fußball sachlich zu diskutieren, und der interessierten Öffentlichkeit nötige Lösungsansätze wie z.B. eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten vorzustellen.

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) hat sich Mitte Januar 2011 dieser Forderung der Amnesty-Kampagne angeschlossen und den Bundesinnenminister und die Innenminister der Länder aufgefordert, das Thema rechtswidrige Polizeigewalt „konstruktiv anzugehen und für mehr Transparenz bei der Polizei zu sorgen“.

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Aktionen und Veranstaltungen Nov./Dez. 2010: Ein Rückblick mit Fotos

"Transparenz schützt Menschenrechte": Mahnwache in Aachen
Foto: Amnesty-Bezirk Aachen, © Amnesty International

In den letzten Wochen war im Rahmen der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ Einiges los – nicht nur im Netz, auch in vielen Städten Deutschlands gab es Veranstaltungen und Aktionen gegen rechtswidrige Polizeigewalt und für mehr Transparenz bei der Polizeiarbeit. Vor allem rund um den Tag der Menschenrechte waren Amnesty-Mitglieder aktiv (wir hatten zu den Terminen im Blog eingeladen).

Hier nun eine Rückschau mit Fotos aus Berlin, Tübingen, Rostock, Aachen und Darmstadt. Besondern interessant: In Kulmbach und Kaiserslautern gab es Veranstaltungen, die nicht von Amnesty-Mitgliedern selbst organisiert worden waren, sondern von Menschen, die mit ihrem eigenen Engagement die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ unterstützen wollten.

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Fussball: Umstrittene Aufklärung von USK-Einsätzen, neuer Termin beim HSV und weiterhin starke Fan-Unterstützung

Einige Neuigkeiten zum Thema Polizeieinsätze gegen Fußball-Fans: Am Samstag, 6. November ist Amnesty zu Gast bei einer HSV-Faninitiative! In Bayern geht die umstrittene Aufklärung unverhältnismäßig gewaltsamer Einsätze des Unterstützungskommandos (USK) gegen Fans in die nächsten Runden: Gegen vier Beamte wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Bayern-SPD ist inzwischen mehrheitlich „pro Kennzeichnungspflicht“. Währenddessen mobilisieren Fußball-Fans weiterhin stark für die Amnesty-Forderungen nach mehr Transparenz bei der Polizei, im Netz wie auch auf der Straße.

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Unverhältnismäßiger USK-Einsatz in München 2007: Videobeweismittel „plötzlich gelöscht“ und „weg“

Videoaufnahmen der Polizei, die einen umstrittenen Polizeieinsatz gegen Fußballfans in München dokumentieren, sind nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 26. Oktober 2010 auf „mysteriöse Weise“ verschwunden. Anwälte der Betroffenen hatten jüngst auf einer Veranstaltung von Amnesty International in Nürnberg „Vertuschungstendenzen“ bei den Ermittlungen beklagt. Die Menschenrechtsorganisation fordert – wie dieses Beispiel zeigt mit gutem Grund – eine unabhängige, umfassende und zügige Aufklärung mutmaßlich rechtswidriger Polizeieinsätze, zum Beispiel durch unabhängige Untersuchungskommissionen.

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13.10.2010: Podiumsdiskussion in Nürnberg mit Betroffenen, Anwälten, MdL und Amnesty International


Update:
Rund 90 interessierte Gäste konnten wir in Nürnberg am 13. Oktober 2010 begrüßen, von denen sich viele auch lebhaft beteiligten. Schön, dass so viele Menschen gekommen sind! Von vielen haben wir gehört, dass ihnen die Veranstaltung gut gefallen hat – das freut und motiviert natürlich. Einen guten Einblick in den Abend gibt der Bericht der Nürnberger Nachrichten: "Wenn Polizisten zu Tätern werden" (16.10.2010,
Nordbayern.de). Fotos bei Flickr:

Auf dem Podium: Alexander Bosch (Sprecher der Themengruppe Polizei und Menschenrechte)

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Amnesty International im Dialog mit Fans

In vielen Stadien werben Fans um Unterstützung der Amnesty-Kampagne

In vielen Stadien werben Fans um Unterstützung der Amnesty-Kampagne, hier in Berlin. Foto:  HB98.de

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29.09.2010: Amnesty International bei Fussball-Fanclub „Coloniacs“ in Köln

"Treffer", Veranstaltungsort


Schon seit Langem stand ein Treffen zwischen Vertretern von Amnesty International und Fußball-Fans im Raum, bei denen es zu einem Austausch über rechtswidrige Polizeieinsätze im Fußball kommen sollte. Nun ist es endlich soweit!

Bei einem ersten Termin am 29.09.2010 ab 19.30 Uhr veranstalten die „Coloniacs“, der Ultrà-Fanclub des 1. FC Köln, gemeinsam mit der Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ einen Infoabend zum Thema „Das Spannungsfeld zwischen Fußballfans und Polizei“. Ort der Veranstaltung ist der „Treffer“ hinter der Müngersdorfer Nordkurve, der Eintritt ist frei.

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Gewalt im Fußball: „Der Dialog muss verstärkt werden“

Fans der SpVgg Greuther Fürth. Quelle: http://i.imgur.com/Cn9cA.jpg


Heute beginnt die 13. Bundeskonferenz der Fanprojekte in Jena. Natürlich wird die Frage, wie Fußball-Fans und Polizei mit dem Gewaltproblem im und um das Stadion herum umgehen, eines der Hauptthemen sein. Auch Amnesty hat in den nächsten Wochen einige Veranstaltungen mit Fans geplant. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu rechtswidrigen Polizeieinsätzen gegenüber den Fußball-Fans.

Der englische Psychologe Dr. Clifford Stott wird bei der Konferenz der Fanprojekte seine Erfahrungen mit der Ausbildung von Ordnungskräften in „alternativen Kommunikationsstrategien“ vorstellen. Die taz hat mit dem Experten ein Interview geführt, in dem er deutlich macht: Es liegt vor allem an der Polizei, ihre Einsatzstrategien gegenüber den Fans zu überdenken:

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Ein Blick in Blogs und Netzmedien V

An allen Ecken im Netz tauchen weiterhin Diskussionen und Veröffentlichungen rund um die Amnesty-Kampagne und das Thema rechtswidriger Polizeigewalt auf. Hier ein weiterer Rundblick und Versuch einer Zusammenstellung, als Ausgangspunkt für alle, die Lust haben auf „surfen“ und diskutieren – Ihre Kommentare sind in den Blogs und Foren gerne gesehen:

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„Nicht jeder Fan ist ein Hooligan“


Ein Gespräch über Gewalt, Fußball und Menschenrechte
:

Nach Fan-Reaktionen auf die Amnesty-Kampagne gibt ein Interview mit Amnesty-Experte und Fußballfan Alexander Bosch Einblicke in ein schwieriges Thema.


Seit Jahren beklagen Fußball-Fans in Deutschland, dass Polizeieinsätze rund um Stadionbesuche immer wieder mit unverhältnismäßiger Gewalt durchgeführt werden. Auch hier können oft auf Grund fehlender individueller Kennzeichnung die beteiligten Polizisten nicht ermittelt werden, Verfahren werden eingestellt. Engagierte Fan-Bündnisse und -Projekte wie ProFans, Fansmedia oder das Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) versuchen seit Jahren, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zumachen. Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich immer wieder zu Besorgnis erregenden Vorfällen rund um die Stadien geäußert. Jedoch: Das Thema „Fußball und Gewalt“ wird oft durch Bilder und Berichte von gewalttätigen „Fans“ und Hooligans geprägt.

Viele Fans finden jedoch, das diese kein reales Abbild der alltäglichen Fankultur darstellen. Fanbündnisse sehen ihre Aufgabe gerade darin, engagiert Gewalt zwischen Fans, gegen Polizeibeamte oder andere Ordnungskräfte in den Stadien mit gezielten Projekten und Maßnamen zu verhindern. Die öffentliche Diskussion zum Thema Gewalt im Fußball und die Kommunikation zwischen Fans und Polizei bleibt jedoch schwierig.

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WZ: Düsseldorfer Staatsanwaltschaft beklagt Nicht-Identifizierbarkeit gewalttätiger Polizisten

WZnewsline Die Westdeutsche Zeitung berichtete vor zwei Tagen: Die von Amnesty International angeprangerten Probleme bei

der Strafverfolgung von rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland gibt es auch in Düsseldorf. Auch dort kämpfen Ermittler in Sachen Körperverletzung im Amt mit der Nicht-Identifizierbarkeit von gewalttätigen Polizisten.

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