Veranstaltungen

29. und 30.6. 2011 in Bonn und Münster: Vortrag und Diskussionsrunden zur "Mehr Verantwortung bei der Polizei"

Amnesty-Gruppen an den Universitäten Bonn und Münster laden Ende Juni 2011 zu einem Vortrag und einer Podiumsdiskussion über rechtswidrige Polizeigewalt ein – eine gute Gelegenheit, sich über die aktuelle Debatte über mangelhafte Aufklärung mutmaßlich rechtswidriger Polizeigewalt zu informieren. Aktuell gibt es in Nordrhein-Westfalen zu diesem Thema eine kontroverse Debatte, nachdem die Landesregierung Mitte Juni auf eine Anfrage der NRW-Linksfraktion neue Zahlen zur Ermittlungsverfahren gegen Polizisten vorgelegt hatte.

Demnach kam es 2010 bei mehr als 1.400 Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte in nur in 17 Fällen zu einer Verurteilung - eine Quote, die stark auf unzureichende Ermittlungen hindeutet. So kritisierte Andreas Schwantner von Amnesty International in der Tageszeitung Der Westen, dass es auch in NRW an einer umfassenden und unabhängigen Untersuchung von möglichen Polizeiübergriffen mangele und „Täter in Uniform“ daher vielfach straffrei ausgehen würden. Dem widersprach in der gleichen Zeitung ein Sprecher des Justizministeriums.

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15.6.2011 in Frankfurt/Main: Diskussion zur Kennzeichnungspflicht und Polizeigewalt

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis kritischer JuristInnen (AKJ) lädt die Hochschulgruppe Frankfurt/Main von Amnesty International zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zur Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ ein. Am Mittwoch, den 15. Juni 2011 zwischen 19 Uhr und 22 Uhr diskutieren Andreas Schwanter (Amnesty International), Daniel Loick (Institut für Philosophie), und ein weiterer Teilnehmer unter der Moderation des Journalisten Andreas Kraft (Frankfurter Rundschau) über Strategien gegen rechtswidrige Polizeigewalt. 

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8.6.2011 in Gelsenkirchen: Schalker Fanprojekt lädt ein zu Amnesty-Vortrag über Polizei-Kennzeichnungspflicht

Amnesty International feiert in diesem Jahr das 50. Gründungsjubiläum. In vielen Orten Deutschlands wird aus diesem Anlass auf die Geschichte der Menschenrechtsorganisation zurück geblickt – unter anderem mit einer Ausstellung. Der Amnesty-Bezirk Ruhrgebiet-Mitte zeigt diese ab Anfang Juni bis zum 26. Juni 2011 in der Flora. Am Mittwoch, den 1. Juni 2011 wird die Ausstellung  in Anwesenheit von Oberbürgermeister Frank Baranowski eröffnet.  

Genau eine Woche später steht im Rahmen der Ausstellung „50 Jahre Amnesty“ auch ein Themenabend mit Vortrag zur Amnesty-Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ auf dem Programm: Am 8. Juni 2011 um 19 Uhr in der Flora (Gelsenkirchen) stellt Alexander Bosch von der Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ die Kampagne und ihre Forderungen vor  – darunter Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Zu dieser Veranstaltung lädt das Schalker Fanprojekt gemeinsam mit Amnesty International ein.

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17.5.2011 in Bremen: Podiumsdiskussion / Gemischtes Bild bei Parteiprogammen für Bürgerschaftswahl am 22. Mai

Auch Mitglieder aus Bremen beteiligten sich an einer Amnesty-Aktion


Wenige Tage vor der Bürgerschaftswahl 2011 wird bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion an der Uni Bremen über mehr Transparenz und Verantwortung bei der Polizei debattiert. Aus diesem Anlass dokumentieren wir relevante Aussagen aus den Wahlprogrammen der Parteien zur Bürgerschaftswahl am 22. Mai 2011. Diese Positionen geben ein gemischtes Bild:

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16.5.2011 in Berlin: Veranstaltung zu unabhängigen Untersuchungsinstanzen: "Polizeigewalt ausser Kontrolle?"

Flyer Berlin Polizeigewalt außer Kontrolle?Ein breites Bündnis von Bürger- und Menschenrechtsorganisationen setzt am Montag, den 16. Mai 2011 in Berlin einen weiteren Impuls für unabhängige, externe Kontrolle der Polizeiarbeit. Unter anderem mit einem Vortrag vertreten: Der Lübecker Kriminologe Martin Herrnkind – selbst Polizist und auch aktiv bei Amnesty International, der einen Einblick in die "Defizite interner Kontrolle von Polizeiarbeit" gibt.

Verschiedene Organisationen wie der Anwaltsverein RAV, die Humanistischen Union, das Grundrechte-Komitee, die Fachzeitschrift „Cilip - Bürgerrechte & Polizei“ und die Neue Richtervereinigung haben um 19 Uhr zur Vorträgen, einer Filmvorführung und Diskussion in die Berliner Humboldt-Universität geladen: Im Mittelpunkt die Frage: „Unabhängige Untersuchungsinstanzen als Mittel gegen Polizeiübergriffe?“

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13.5.2011 in Fürth: Fans laden zu Diskussion über Amnesty-Kampagne und Kennzeichnungspflicht für Polizisten

 
Aktive Fans der SpVgg Greuther Fürth beleuchten am Freitag, den 13. Mai 2011 um 19 Uhr bei einer Veranstaltung mit Alexander Bosch (Sprecher der Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ bei Amnesty International) das Thema der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“. Bei der Diskussion sollen auch Vertreter verschiedener Parteien anwesend sein.

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Fulda: CDU und GdP verweigern kategorisch sachliche Debatte über Verantwortung bei der Polizei

Diskussion über „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ in Fulda, 14. April 2011


Diskussion über „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ in Fulda, 14. April 2011 © Amnesty International

Keinerlei Bereitschaft, sachliche Argumente für eine Verbesserung der Polizeiarbeit in Deutschland wahrzunehmen, zeigten am 14. April 2011 Vertreter von CDU und Gewerkschaft der Polizei (GdP) bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Fulda. "Diese pauschale Abwehrhaltung enttäuscht", so Andreas Schwantner von Amnesty International. Die Position der CDU bleibt damit widersprüchlich: Denn wie der Gesetzentwurf für eine Polizei-Kennzeichnungspflicht der CDU Brandenburg zeigt, ist ein konstruktives Engagement für mehr Transparenz bei der Polizei auch bei der CDU möglich.

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29.4.2011 in Köln: "Täter unbekannt" - Vortrag und Diskussion mit Amnesty-Polizeiexperte

Rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland – dazu hat Amnesty International nach jahrelangen Recherchen einen weiteren Bericht im Juni 2010 vorgelegt. Andreas Schwantner war daran als Sprecher der Amnesty-Fachkommission „Polizeirecherche“ maßgeblich beteiligt. Am Freitag, den 29. April 2011 ab 20 Uhr stellt er den Bericht und die darin anschließende Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ bei einem Vortrag in Köln vor. 

"Täter unbekannt" - Tatortinstallation

Bild: "Tatort-Installation" der Kampagne in Berlin. © Amnesty International

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14.4.2011 in Fulda: Diskussion mit Amnesty-Experte, Polizeigewerkschaftler und Anwalt

Amnesty-Mitglieder in Fulda | © Amnesty International (Fulda)


Gemeinsam mit dem AStA der Hochschule Fulda lädt die Fuldaer Amnesty-Gruppe zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Rahmen der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ ein.

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Dokumentation: Fachkonferenz Polizei und Menschenrechte (Oktober 2010, Berlin)

Dokumentation FachkonferenzWie kann die Polizei in Deutschland ihrer menschenrechtlichen Verantwortung besser nachkommen? Diese Frage stand Ende Oktober 2010 in Berlin im Mittelpunkt einer Fachkonferenz von Amnesty International.

Hochrangige Vertreter von Polizei und Ministerien, Landtagsabgeordnete, Rechtsanwälte, Wissenschaftler und Vertreter von Bürgerrechtsorganisationen waren der Einladung von Amnesty International gefolgt, sich auf der Fachkonferenz mit dem Thema rechtswidrige Polizeigewalt konstruktiv und im intensiven Dialog auseinander zu setzen.

Über erste Eindrücke von der Konferenz hatten wir hier im Blog berichtet – inklusive Fotos. Nun liegt die Dokumentation der Tagungsbeiträge und Diskussionen vor:

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Frankfurt im Februar: Flashmob-Aktion / Amnesty-Experte bei Jusos / Vorfall vor iranischem Konsulat / Neue Schlagstöcke

In Hessen war im Februar 2011 einiges los, über das sich lohnt hier im Kampagnenblog zu berichten. So war ein Amnesty-Experte bei den Frankfurter Jusos eingeladen; die Einführung neuer (Teleskop-)Schlagstöcke bei der Polizei wurde von Amnesty International kritisch begleitet; ein eskalierter Protest vor dem Iranischen Konsulat führte zu einem Polizeieinsatz, der nun in der Kritik steht. Und Amnesty-Aktivisten der Uni Frankfurt hatten zum Flashmob aufgerufen – mitten in der Innenstadt.

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Polizeigewalt: Amnesty International bei Fan-Projekten in Kaiserslautern und Trier

Das Verhältnis zwischen Polizei und Fußballfans ist stark gestört. Mit Vorträgen im Rahmen der Kampagne zu Polizeigewalt in Deutschland versucht Amnesty International, in das Problemfeld „Polizeieinsätze im Fußball“ mehr Sachlichkeit hineinzutragen, und die Forderungen der Menschenrechtsorganisation (u.a. Kennzeichnungspflicht für Polizisten) gegenüber Fans zu erläutern. So zuletzt in Kaiserslautern und Trier. Wir blicken im Kampagnenblog zurück:

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Termine in Jena, Leipzig (10.3.) und Zwickau (11.3.): Amnesty-Experten sprechen über Polizeigewalt

Jena, Leipzig und Zwickau: Experten von Amnesty International sind im März 2011 vor allem im Osten Deutschlands unterwegs, um in Vorträgen über das Thema Polizei und Menschenrechte aufzuklären, die Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" vorzustellen und im Dialog mit Interessierten und Unterstützern zu diskutieren, was gegen rechtswidrige Polizeigewalt und deren oft mangelhafte Aufklärung getan werden kann.

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23./24.2.2011 in Kaiserslautern und Trier: Amnesty-Kampagne zu Polizeigewalt bei Fanprojekten

In einer ganzen Reihe von Infoveranstaltungen hat Amnesty International den Dialog mit Fans – und auch der Polizei – gesucht, um einerseits eine breite Unterstützung der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ gewinnen, andererseits aber auch dringend nötige Sachlichkeit in die Diskussion um die Angemessenheit von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen einzubringen.

Ende Februar stehen zwei weitere Termine an, zu der die örtliche Fanprojekte einladen: Am 23. Februar in Kaiserslautern und am 24. Februar 2011 in Trier. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Fans und auch anderen an einer transparenteren und verantwortlicheren Polizei in Deutschland interessierten Menschen!

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17.2.2011 in Aachen: Diskussion mit Politik, Polizei, Amnesty und Fans zu "Mehr Verantwortung bei der Polizei"

Rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland und der Ruf nach mehr Transparenz bei der Polizei: Ein Thema, das seit Monaten im ganzen Land debattiert wird, nicht erst nachdem Amnesty International hierzu im Juli 2010 einen Bericht („Täter unbekannt“) veröffentlicht und die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ gestartet hat.

Am Donnerstag, 17. Februar 2011 um 18 Uhr steht das Thema im Mittelpunkt einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung im Haus Löwenstein in Aachen. Dort erörtern Vertreter von Politik, Polizei, Amnesty International und von (nicht selten von Polizeiübergriffen betroffenen) Fußballfans, was getan werden kann und sollte, damit die Polizeiarbeit in Deutschland transparenter und damit verantwortlicher wird.

Die Liste der eingeladenen Diskussionsteilnehmer verspricht eine spannende Debatte... Es diskutieren:

- Monika Düker, innenpolitische Sprecherin der NRW-Grünen
- Klaus Oelze, Präsident der Aachener Polizei
- Andreas Schwantner, Amnesty-Fachkommission Polizeirecherche
- sowie 
ein Fanvertreter von Alemannia Aachen (angefragt).

Moderation: Stefan Kessler, Vorstandssprecher der deutschen Sektion von Amnesty International. 

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16.2.2011 in Frankfurt/Main: Amnesty bei Plenum der Jusos zu Polizeigewalt in Deutschland

Jusos Frankfurt Mitte Februar 2011 diskutieren die Jusos Frankfurt in einem öffentlichen Plenum ein Thema, das in vielen Ländern weltweit – aber auch in Deutschland – Betroffenheit auslöst: Rechtswidrige Polizeigewalt.

 

Die Jusos Frankfurt haben für ihr Plenum am Mittwoch, den 16. Februar um 20 Uhr im „Club Voltaire“ (Kleine Hochstraße 5) Andreas Schwantner von der Amnesty-Fachkommission „Polizeirecherche“ eingeladen.

Er wird über die von Amnesty International dokumentierten Menschenrechtsverletzungen im Polizeibereich in Deutschland berichten: Vorfälle rechtswidriger Polizeigewalt und deren oft mangelhafte juristische Verfolgung, da u.a. nötige Identifizierungsmöglichkeiten (keine Kennzeichnungspflicht der Polizeibeamten) und Untersuchungsinstanzen (keine Unabhängigkeit der Ermittlungen bei Vorwürfen gegen die Polizei) fehlen.

Amnesty International setzt sich seit vielen Jahren für eine menschenrechtlich angemessene Polizeiarbeit ein. So auch in Deutschland, wo seit Sommer 2010 nicht zuletzt durch die Veröffentlichung des Amnesty-Berichts „Täter unbekannt“ und die nachfolgende Kampagne das Thema zunehmend in der Öffentlichkeit steht.

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1.2.2011 in Paderborn: Vortrag über Polizeigewalt - Transparenz schützt Menschenrechte

Um rechtswidrige Polizeigewalt – und was dagegen in Deutschland getan werden kann und muss – geht es bei einem Vortrag von Amnesty International am Dienstag, den 1. Februar 2011, um 18 Uhr im Raum H2 der Universität Paderborn.

Auf Einladung des AStA der Universität Paderborn spricht Olaf Diedrich, selbst Polizist in Bielefeld und Amnesty-Mitglied (Themengruppe Polizei und Menschenrechte). Bei seinem Vortrag wird die Kampagne Mehr Verantwortung bei der Polizei im Fokus stehen. Doch wird auch ein Blick in andere Länder geworfen werden – denn in vielen Ländern ist man bei der Frage einer transparenteren und verantwortlicheren Polizei schon viel weiter.  

Im Amnesty-Journal (August 2010) hat der engagierte Polizist die „konstruktive Spannung“ beschrieben, die sein Engagement für die Menschenrechte als Polizist und Amnesty-Mitglied mit sich bringt.

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28.1.2011 in Emden: Diskussionveranstaltung mit Amnesty- und Polizeisprecher

Unter dem Titel „Nichts zu verbergen: Transparenz schützt Menschenrechte“ findet am 28. Januar 2011 um 20 Uhr im VHS-Forum Emden eine Diskussionsveranstaltung der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ statt.

Die Emder Gruppe von Amnesty International hat dafür Alexander Bosch (Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte) und Martin Lammers von der Polizeiinspektion Leer/Emden gewonnen.

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über Ihr Kommen und rege Beteiligung an der Diskussion!

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25.1.2011 in München: Amnesty bei Veranstaltung rivalisierender Fans / Fans unterstützen Kampagne bundesweit

Aktion "Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte" der Ultragruppe Legio Augusta am 18.12.2010 in der Impuls Arena Augsburg
Mitglieder der Ultragruppe Legio Augusta werben mit einer Infoaktion für die Amnesty-Forderung "Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte" (18.12.2010, Impuls Arena Augsburg). © Fanprojekt Augsburg

Nach einer Informationsveranstaltung mit Fans von Dynamo Dresden Anfang 2011 ist Amnesty International Ende Januar nun auch in München bei einer Diskussionsveranstaltung mit bayrischen Landespolitikern und Fanvertretern eingeladen, die von Fans des TSV 1860 und des FC Bayern gemeinsam organisiert wird.

Der Termin ist eine weitere Gelegenheit, vor Ort das Thema rechtswidriger Polizeigewalt rund um den Fußball sachlich zu diskutieren, und der interessierten Öffentlichkeit nötige Lösungsansätze wie z.B. eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten vorzustellen.

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) hat sich Mitte Januar 2011 dieser Forderung der Amnesty-Kampagne angeschlossen und den Bundesinnenminister und die Innenminister der Länder aufgefordert, das Thema rechtswidrige Polizeigewalt „konstruktiv anzugehen und für mehr Transparenz bei der Polizei zu sorgen“.

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Aktionen und Veranstaltungen Nov./Dez. 2010: Ein Rückblick mit Fotos

"Transparenz schützt Menschenrechte": Mahnwache in Aachen
Foto: Amnesty-Bezirk Aachen, © Amnesty International

In den letzten Wochen war im Rahmen der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ Einiges los – nicht nur im Netz, auch in vielen Städten Deutschlands gab es Veranstaltungen und Aktionen gegen rechtswidrige Polizeigewalt und für mehr Transparenz bei der Polizeiarbeit. Vor allem rund um den Tag der Menschenrechte waren Amnesty-Mitglieder aktiv (wir hatten zu den Terminen im Blog eingeladen).

Hier nun eine Rückschau mit Fotos aus Berlin, Tübingen, Rostock, Aachen und Darmstadt. Besondern interessant: In Kulmbach und Kaiserslautern gab es Veranstaltungen, die nicht von Amnesty-Mitgliedern selbst organisiert worden waren, sondern von Menschen, die mit ihrem eigenen Engagement die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ unterstützen wollten.

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Rostock, Aachen, Trier, Darmstadt: Kampagnentermine rund um den Tag der Menschenrechte (Aktualisiert!)

Am 10. Dezember 2010 feiern Menschen weltweit den Internationalen Tag der Menschenrechte. Alljährlich nutzen auch Amnesty-Gruppen in Deutschland diesen Anlass, um auf die Einhaltung der Menschenrechte zu dringen. Mit Aktionen und Veranstaltungen machen lokale Gruppen in diesem Jahr auch auf die Kampagnen „Mehr Verantwortung bei der Polizei“, die sich für mehr Transparenz bei der Polizei in Deutschland einsetzt, aufmerksam. Unter anderem in Rostock, Aachen und Darmstadt – wir freuen uns auf Sie! Für jede Veranstaltung gibt es auf unserer Facebook-Seite auch einen Eintrag. Tragen Sie sich ein und laden Sie auch Andere zur Veranstaltung ein!

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Heidelberger Polizei: "Jeder einzelne Polizist ist eigenverantwortlich für sein Tun"

Eine rege Diskussion mit erfrischenden Einschätzungen von Seiten der Polizei gab es vor zwei Wochen in Heidelberg. Am 15. November 2010 hatte der Amnesty-Bezirk Rhein-Neckar in die Volkshochschule Heidelberg geladen, zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung über den Amnesty-Bericht zu rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland („Täter unbekannt“). Harald Kurzer, der Pressesprecher der Polizeidirektion Heidelberg, kommentierte bei der Veranstaltung die von Andreas Schwantner (Sprecher der Amnesty-Fachkommission Polizeirecherche) vorgestellten Forderungen von Amnesty International differenziert und nachdenklich.

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Podiumsdiskussion in Berlin: Kontroverse Debatte über rechtswidrige Polizeigewalt

"Nichts zu verbergen?" Podiumsdiskussion zu rechtswidriger Polizeigewalt 

Kontrovers ging es her bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 25. Oktober 2010 in Berlin, zu der Amnesty International im Rahmen der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ eingeladen hatte. Zuvor hatten den ganzen Tag über Experten von Amnesty International mit Politikern, Polizisten und Wissenschaftlern bei der Fachkonferenz "Polizei und Menschenrechte" getagt. Auch dort stand im Fokus die Fragen: Wie viel Kontrolle braucht die Polizei? Wie kann rechtswidrige Polizeigewalt verhindert und aufgeklärt werden?

Auf dem Podium diskutierten am Abend: Monika Lüke (Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Holger Hövelmann (Innenminister Sachsen Anhalt), Bernhard Witthaut (Stellv. Vorsitzender Gewerkschaft der Polizei), Nicholas Long (independent Police Complaints Commission, England) und die Moderatorin Anja Reschke (Panorama).

Die Podiumsdiskussion – die von vielen Interessierten auch per Live-Stream und Twitter im Netz mitverfolgt worden war – ist nun auch als Videoaufzeichnung verfügbar.

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Fussball: Umstrittene Aufklärung von USK-Einsätzen, neuer Termin beim HSV und weiterhin starke Fan-Unterstützung

Einige Neuigkeiten zum Thema Polizeieinsätze gegen Fußball-Fans: Am Samstag, 6. November ist Amnesty zu Gast bei einer HSV-Faninitiative! In Bayern geht die umstrittene Aufklärung unverhältnismäßig gewaltsamer Einsätze des Unterstützungskommandos (USK) gegen Fans in die nächsten Runden: Gegen vier Beamte wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Bayern-SPD ist inzwischen mehrheitlich „pro Kennzeichnungspflicht“. Währenddessen mobilisieren Fußball-Fans weiterhin stark für die Amnesty-Forderungen nach mehr Transparenz bei der Polizei, im Netz wie auch auf der Straße.

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Fachtagung in Berlin: Intensiver Austausch mit Polizisten, Politikern, Juristen und Wissenschaftlern

Fachtagung "Mehr Verantwortung bei der Polizei" am 25.10.2010 in Berlin

Ende Oktober 2010 haben Experten von Amnesty International in der Berliner Landesvertretung von Sachsen-Anhalt mit Vertretern der Polizei, der Ministerien, Landtagsabgeordnete, Rechtsanwälte und Vertreter der Zivilgesellschaft bei der Fachkonferenz „Polizei und Menschenrechte“ diskutiert, wie die Polizei ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nachkommen kann.

Die interessierte Öffentlichkeit stieß am Abend des 25. Oktobers 2010 dazu – bei einer Podiumsdiskussion mit Amnesty-Generalsekretärin Lüke, dem Polizeigewerkschaftler Witthaut, Sachsen-Anhalts Innenminister Hövemann sowie dem englischen iPCC-Commissioner Long (Bericht und Videoaufzeichnung). Die beiden Veranstaltungen stießen nicht nur unter Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit auf großes Interesse: auch die Medien berichteten ausführlich, unter anderem die ARD-Tagesschau. Hier ein Tagungsrückblick inklusive Fotos:

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Podiumsdiskussion in der Landespolizeischule Eutin: Austausch über brisantes Thema

Diskussionsteilnehmer in Eutin


Ende September 2010 hatte die Amnesty-Gruppe Eutin-Plön gemeinsam mit der Landespolizeischule Schleswig-Holstein zu einer öffentlichen Diskussion eingeladen. Im Folgenden ein kurzer Rückblick für diejenigen Leser des Kampagnenblogs, die nicht vor Ort sein konnten:

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1.11.2010 in Greifswald: Amnesty bei Podiumsdiskussion des AKJ zu "Polizeigewalt in Deutschland"

Aktualisierung 5.11.2010: WebMoritz, das studentische Onlineportal der Universität Greifswald hat über die Veranstaltung einen ausführlichen Bericht veröffentlicht.

Eine kontroverse öffentliche Debatte wird am Montag, den 1. November 2010 in der Universität Greifswald erwartet. Dort diskutiert auf Einladung des örtlichen Arbeitskreises Kritischer JuristInnen (AKJ) Katharina Spieß, Expertin für das Thema „Polizei und Menschenrechte“ bei Amnesty International, mit Rainer Wendt, dem Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) und Tobias Singelnstein, Habilitand an der Freien Universität Berlin mit Forschungsschwerpunkt Justiz und Polizei. Es moderiert Kirstin Drenkhahn, wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kriminologie der Uni Greifwald.

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15.11.2010: Vortrag und Diskussion in Heidelberg, mit Amnesty-Experte und Polizeisprecher

Nichts zu verbergen? Mehr Verantwortung bei der Polizei! Das Thema rechtswidrige Polizeigewalt – in den letzten Wochen "nach Stuttgart" verstärkt in der öffentlichen Diskussion – steht am Montag, den 15. November 2010 in Heidelberg bei einer öffentlichen Veranstaltung des Amnesty-Bezirks Rhein-Neckar auf dem Programm.

Andreas Schwantner, Sprecher der Fachkommission Polizeirecherche von Amnesty International, stellt Recherche-Ergebnisse und Forderungen vor, welche die Menschenrechtsorganisation im Sommer in einem Bericht zu rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland veröffentlicht hat. Mit ihm diskutiert Harald Kurzer, Leiter der Pressestelle der Heidelberger Polizeidirektion. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

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13.10.2010: Podiumsdiskussion in Nürnberg mit Betroffenen, Anwälten, MdL und Amnesty International


Update:
Rund 90 interessierte Gäste konnten wir in Nürnberg am 13. Oktober 2010 begrüßen, von denen sich viele auch lebhaft beteiligten. Schön, dass so viele Menschen gekommen sind! Von vielen haben wir gehört, dass ihnen die Veranstaltung gut gefallen hat – das freut und motiviert natürlich. Einen guten Einblick in den Abend gibt der Bericht der Nürnberger Nachrichten: "Wenn Polizisten zu Tätern werden" (16.10.2010,
Nordbayern.de). Fotos bei Flickr:

Auf dem Podium: Alexander Bosch (Sprecher der Themengruppe Polizei und Menschenrechte)

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Amnesty International im Dialog mit Fans

In vielen Stadien werben Fans um Unterstützung der Amnesty-Kampagne

In vielen Stadien werben Fans um Unterstützung der Amnesty-Kampagne, hier in Berlin. Foto:  HB98.de

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