Rostock, Aachen, Trier, Darmstadt: Kampagnentermine rund um den Tag der Menschenrechte (Aktualisiert!)

Am 10. Dezember 2010 feiern Menschen weltweit den Internationalen Tag der Menschenrechte. Alljährlich nutzen auch Amnesty-Gruppen in Deutschland diesen Anlass, um auf die Einhaltung der Menschenrechte zu dringen. Mit Aktionen und Veranstaltungen machen lokale Gruppen in diesem Jahr auch auf die Kampagnen „Mehr Verantwortung bei der Polizei“, die sich für mehr Transparenz bei der Polizei in Deutschland einsetzt, aufmerksam. Unter anderem in Rostock, Aachen und Darmstadt – wir freuen uns auf Sie! Für jede Veranstaltung gibt es auf unserer Facebook-Seite auch einen Eintrag. Tragen Sie sich ein und laden Sie auch Andere zur Veranstaltung ein!

 

9.12., ROSTOCK: PODIUMSDISKUSSION "WIEVIEL KONTROLLE BRAUCHT DIE POLIZEI?"

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion soll am 09. Dezember 2010 um 19 Uhr das Für und Wider transparenter Polizeiarbeit diskutiert werden. Unter dem Titel „Nichts zu verbergen? Wie viel Kontrolle braucht die Polizei?“ findet die Veranstaltung in der Universität Rostock im Hörsaal 323 der Ulmenstraße 69, Haus 1 statt. Veranstalter ist die Amnesty-Hochschulgruppe Rostock. Auf dem Podium diskutieren:
•    Rainer Wendt – Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft
•    Martin Herrnkind – Diplomkriminologe, Polizist und Mitglied der Amnesty-Fachkommission Polizeirecherche
•    Michael Nötzel – Rechtsanwalt für Strafrecht
•    Joachim „Schuppe“ Fischer - Fanbetreuung des F.C. Hansa Rostock

Moderiert wird die Diskussionsrunde von Michael Dräger, der als freier Journalist beim Norddeutschen Rundfunk tätig ist. Aus der Einladung: „Auch wir greifen dieses Thema [...] auf, weil es in unserer Gruppe lange Diskussionen gab, wie gesellschaftlich mit diesem Dilemma umgegangen werden sollte“ erklärt Stefan Altkrüger, Sprecher der Amnesty Hochschulgruppe Rostock. „Einerseits müssen Polizeibeamte geschützt werden, andererseits sollten sich die Bürger auf ihre Rechte berufen können, wenn von staatlicher Seite unrechtmäßig Gewalt gegen sie verübt wurde.“ Die Veranstalter sind sich des Zündstoffs der Debatte bewusst und hoffen, an diesem Abend einen kontroversen Austausch über die Probleme der praktischen Polizeiarbeit anregen zu können.

WANN: Donnerstag, 9.12.2010, 19.00 Uhr
WO: Umenstraße 69, Hörsaal 323, Haus 1, Rostock
Hinweis bei amnesty-rostock.de, amnesty.de und bei Facebook (Eintrag der Kampagnenseite, Eintrag der Organisatoren)

 

10.12., AACHEN: MAHNWACHE FÜR TRANSPARENZ BEI DER POLIZEI

Der Amnesty-Bezirk Aachen macht mit einer Mahnwache vor der St. Nikolauskirche auf die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ aufmerksam und sammelt Unterschriften für Petitionen, unter anderem an den Bundesinnenminister.

WANN: Freitag, 10.12.2010, 18.00 Uhr
WO: Großkölnstraße, vor der Kirche St. Nikolaus (Citykirche), Aachen
Hinweis bei Amnesty.de und bei Facebook

 

11.12., AACHEN: INFOSTAND ZUR KAMPAGNE

Die örtliche Asylgruppe von Amnesty International informiert tags darauf über die Kampagne. Von 11 bis 16 Uhr sind Amnesty-Mitglieder auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz, um mit Passanten ins Gespräch zu kommen und für Petitionsunterschriften zu werben.

WANN: Samstag, 11.12.2010, 10 bis 16 Uhr
WO: Friedrich-Wilhelm-Platz (vor der Deutschen Bank), Aachen
Hinweis bei Amnesty.de und bei Facebook

 

NEU:

13.12., TRIER: VORTRAG ÜBER POLIZEI "Hüter des Gesetzes oder Täter in Uniform?"

Auf Einladung des AStA der Universität Trier spricht am Montag, 13. Dezember 2010 um 16 Uhr Günter Schicht von der Amnesty-Themengruppe "Polizei und Menschenrechte" bei einer Infoveranstaltung zum Thema rechtswidrige Polizeigewalt, bei der auch der Amnesty-Bericht "Täter unbekannt" (Juli 2010) und die Amnesty-Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" vorgestellt werden

WANN: Montag, 13.12.2010, 16 bis 18 Uhr
WO: Universität Trier, Raum P14, Trier
Hinweis beim AStA Trier und bei Facebook

 

14.12., DARMSTADT: INFOABEND IM SCHLOSSKELLER

Wenige Tage nach dem Tag der Menschenrechte wird Andreas Schwantner von der Amnesty-Fachkommission Polizeirecherche über den Deutschland-Bericht „Täter unbekannt“ und die daran angeschlossene Kampagne auf Einladung des Darmstädter Amnesty-Bezirks informieren. Kommen Sie in den „Schlosskeller“, wenn Sie mit dem Experten über rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland – und was dagegen getan werden kann – diskutieren möchten.

WANN: Dienstag, 14.12.2010, 20.30 Uhr
WO: Schlosskeller (im Residenzschloss), Darmstadt
Hinweis bei Amnesty.de und bei Facebook

Viele weitere Termin finden Sie im Amnesty-Kalender

 

Briefmarathon: Dein Brief kann Leben retten

Briefmarathon

Dieses Jahr steht der Tag der Menschenrechte ganz im Zeichen des Amnesty-Briefmarathons. Vom 4. bis 14. Dezember schreiben Amnesty-Unterstützer und Unterstützerinnen weltweit Briefe für zehn bedrohte Menschen. Pünktlich zum 4. Dezember können auch Sie auf www.amnesty.de/briefmarathon online einen Brief schreiben, gestalten und die Briefe anderer Beteiligter ansehen.

http://www.amnesty.de/briefmarathon