Polizei-Bericht und Kampagnenstart in den Medien

Die Pressekonferenz am 08.07.2010 war sehr gut besucht, als Amnesty International in Berlin den Polizeibericht 2010 und die Kampagne "Mehr Verantwortung bei der Polizei" vorstellte. Fast alle großen deutschen Medien haben darüber berichtet. Hier im Blog empfehlen wir Ihnen eine Auswahl an Artikeln aus der umfangreichen Berichterstattung.

Übrigens: Meistens können Leser die Artikel kommentieren und mitdiskutieren – auch Sie! Lesen Sie unsere Argumente und Fragen und Antworten um gut und richtig informiert zu sein!

 

Spiegel online: Das Große Schweigen
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Gegen Polizisten, die im Dienst töten oder misshandeln, wird oft nur halbherzig ermittelt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Amnesty-International-Bericht. Eine unabhängige Untersuchungskommission müsse her, fordert die Organisation, und Namensschilder für alle Polizisten.

 

Stern: So brutal sind deutsche Polizisten
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Von wegen Freund und Helfer: Deutsche Polizisten fallen immer wieder durch Gewaltexzesse auf, wie ein Bericht von Amnesty International belegt. stern.de hat eine Reihe weiterer erschreckender Fälle recherchiert.

 

taz: Schläger in Uniform
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Amnesty International hat 15 Fälle von Misshandlungen dokumentiert und fordert Konsequenzen von der Innenministerkonferenz. So sollten Polizisten bei Einsätzen individuell gekennzeichnet werden.


Tagesschau: "Die Polizei ermittelt ja nicht gegen sich selbst"
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Das Ergebnis eines neuen Berichts der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zur Polizeigewalt in Deutschland ist alarmierend: Ermittlungen gegen Polizisten werden demnach schlampig oder gar nicht durchgeführt. Geschuldet sei das einem Korpsgeist, so Amnesty-Generalsekretärin Lüke im Gespräch mit tagesschau.de.


Frankfurter Rundschau: Die Polizei. Dein Freund und Quäler
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Misshandlung und Gewalt durch Polizisten kommen zu häufig vor, um ignoriert zu werden. Die Hilfsorganisation Amnesty dokumentiert, wie leicht prügelnde Beamte sich der Strafverfolgung entziehen.


Tagesspiegel: Amnesty prangert Polizeigewalt an
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Amnesty International hat Gewalttaten deutscher Polizisten im Dienst scharf kritisiert. Die Menschenrechtsorganisation erhob den Vorwurf, dass bei Anschuldigungen gegen prügelnde Beamte häufig nicht umgehend und unabhängig ermittelt werde.

 

Süddeutsche Zeitung: Deutschlands prügelnde Polizisten
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Kein gutes Zeugnis für Polizeieinsätze in Deutschland: Laut Amnesty International kommen immer wieder auch Unschuldige zu Schaden - und die Verantwortlichen werden nicht zur Verantwortung gezogen. AI fordert eine Kennzeichnungspflicht für Beamte.

 

Die Welt: Amnesty findet Umgang mit Polizei mangelhaft
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In Deutschland hapert es laut Amnesty bei der Aufklärung von Polizeigewalt. Vor allem die Kollegen Verdächtiger seien keine große Hilfe.

 

ZDF: Wenn Ordnungshüter zuschlagen (Video)
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Amnesty prangert Fälle von Polizeigewalt an. Seit langem klagen Gewerkschaften über steigende Gewalt gegen Polizisten. Nun prangert Amnesty zahlreiche Fälle an, in denen die Ordnungshüter selbst vorschnell zuschlagen. Meist würden Gewaltvorwürfe auch nicht gründlich und unabhängig untersucht.“

 

N-TV: Ermittlungen werden oft verschleppt (Video)
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Oft ist nach Ausschreitungen von der Gewalt gegen Polizisten die Rede, doch es gibt auch die andere Seite: die Gewalt durch Polizisten. Darauf weist Amnesty International hin. Es gebe keinen systematischen Machtmissbrauch, aber Ermittlungen gegen die Polizei werden nicht unvoreingenommen durchgeführt.

 

RTL: Amnesty International prangert Missstände an (Video)
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Sie wahren Recht und Ordnung, sie halten ihre Köpfe hin, müssen sich immer wieder in Gefahr begeben - Polizisten machen einen gleichermaßen schwierigen wie unverzichtbaren Job. Doch auch unter den grün oder blau Uniformierten gibt es schwarze Schafe, die ihre Möglichkeiten in unverantwortlicher, häufig krimineller Weise einsetzen. Es wird geschlagen, vergewaltigt, geraubt.