24.-25.6.2011 in Hamburg: Alternativer Polizeikongress der Grünen, mit Martin Herrnkind (Amnesty International)


Ein breites Spektrum von Themen rund um eine „bürgernahe und progressiv agierende Polizei“ wird am 24.-25. Juni 2011 beim Alternativen Polizeikongress in Hamburg diskutiert, zu dem Jan Philipp Albrecht, Europaabgeordneter von Bündnis90/Die Grünen, einlädt. Dabei bringt auch ein Polizei-Experte von Amnesty International Rechercheergebnisse und Forderungen der Menschenrechtesorganisation in die Debatte ein.

 

Auf der Webseite des Polizeikongresses der Grünen schreiben die Veranstalter: In Zeiten, wo Grüne quer durch all diese Ebenen zunehmend direkten Einfluss auf die Gestaltung der Polizeipolitik erhalten, wollen wir unsere Konzepte bündeln, austauschen und mit der breiten Fachöffentlichkeit diskutieren. Dabei sollen visionäre Ansätze und eine kritische Bestandsaufnahme nicht zu kurz kommen. Für uns Grüne steht dabei aber der Blick nach vorne für wichtige anstehende Auseinandersetzung an erster Stelle. Gerne wollen wir dabei MitstreiterInnen gewinnen, die sich unseren Ideen und Zielen anschließen. Wir wollen während des Kongress die drei Grundfragen beantworten:
a) Wie wollen wir über Polizei und Sicherheit in der Zukunft entscheiden?
b) Wie wollen wir eine kontrollierte und bürgernahe Polizei gewährleisten?
c) Wie wollen wir Konflikten zwischen Staat und BürgerInnen begegnen?
Am zweiten Kongresstag diskutiert Martin Herrnkind, Kriminologie und Mitglied der Fachkommission Polizeirecherche von Amnesty International, mit Paula Riester, ehem. Sprecherin Grüne Jugend Bundesverband, RA Martin Lemke, Vorstandsmitglied im Republikanischen Anwaltverein (RAV) und Mitglied des Anwaltnotdienst zum Castortransport/Wendland, Burkhard Hamm, Landespolizeidirektor Schleswig-Holstein, und Antje Möller (Moderation), innenpolitische Sprecherin der GAL-Bürgerschaftsfraktion über „Stuttgart 21, Castor-Transporte, Neonazi-Aufmärsche – was hilft bei Konflikten zwischen Staat und BürgerInnen?“.

Das Programm mit hochrangigen ReferentInnen verspricht einen breiten, fachlich fundierten Austausch über eine auch menschenrechtlich orientierte Verbesserung der Polizeiarbeit auf Landes,- Bundes,- und Europaebene.

 

WANN: Freitag und Samstag, 24.-25. Juni 2011
WO: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B

Anmeldungsformular | Webseite des Alternativen Polizeikongresses


Bild oben: http://www.alternativer-polizeikongress.de