23./24.2.2011 in Kaiserslautern und Trier: Amnesty-Kampagne zu Polizeigewalt bei Fanprojekten

In einer ganzen Reihe von Infoveranstaltungen hat Amnesty International den Dialog mit Fans – und auch der Polizei – gesucht, um einerseits eine breite Unterstützung der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ gewinnen, andererseits aber auch dringend nötige Sachlichkeit in die Diskussion um die Angemessenheit von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen einzubringen.

Ende Februar stehen zwei weitere Termine an, zu der die örtliche Fanprojekte einladen: Am 23. Februar in Kaiserslautern und am 24. Februar 2011 in Trier. Wir freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Fans und auch anderen an einer transparenteren und verantwortlicheren Polizei in Deutschland interessierten Menschen!


23.2. IN KAISERSLAUTERN: AMNESTY BEI FANPROJEKT

Auf Einladung des Fanprojekts Kaiserslautern informiert Amnesty International am 23. Februar 2011 ab 19 Uhr in Kaiserslautern interessierte Fußballfans über die Rechercheergebnisse und Kampagnenforderungen, welche die Menschenrechtsorganisation im Sommer 2010 zum Thema „rechtswidrige Polizeigewalt in Deutschland“ vorgelegt hat.

Alexander Bosch von der Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“ wird in nach seinem Vortrag in der Diskussion mit den Fans auch das problematische Verhältnis zwischen Fans und Polizei beleuchten.

WANN: Mittwoch, 23. Februar 2011, 19 Uhr
WO: Gaststätte „Licht Luft“ (Entersweilerstraße 51, Kaiserslautern)

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Stadionsupport durch Frenetic Youth, Kaiserslautern
Foto: © Frenetic Youth

Mitglieder der Ultra-Gruppe „Frenetic Youth“ aus Kaiserslautern hatten im Dezember 2010 mit einem Aktionstag für die Forderung nach einer individuellen verpflichtenden Kennzeichnung von Polizisten geworben, und so auf die Amnesty-Kampagne aufmerksam gemacht – wie auch viele weitere Fangruppen in Stadien deutschlandweit.

 

24.2. IN TRIER: AMNESTY BEI FANPROJEKT TRIER

Tags darauf, am 24. Februar 2011 ab 19 Uhr ist Amnesty International bei einem Themenabend des Fanprojekts Trier und der Gruppe „Insane Ultra“ eingeladen, um die Trierer Fanszene über die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei zu informieren.

Plakat Trier, 24.2.2011
Plakat der Gruppe "Insane Ultra"


In einer anschließenden Diskussionsrunde wird sich Alexander Bosch (Amnesty-Themengruppe „Polizei und Menschenrechte“) mit den Fans über aktuelle Themen – wie die von vielen Fans geteilte Forderung nach Kennzeichnungspflicht für Polizisten – auszutauschen.

WANN: Donnerstag, 24. Februar 2011, 19 Uhr
WO: Ex-Haus, Balkensaal (Zurmaienerstr. 114, Trier)

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Einladung von Insane Ultra | Hinweis der Koordinationsstelle Fanprojekte