15.11.2010: Vortrag und Diskussion in Heidelberg, mit Amnesty-Experte und Polizeisprecher

Nichts zu verbergen? Mehr Verantwortung bei der Polizei! Das Thema rechtswidrige Polizeigewalt – in den letzten Wochen "nach Stuttgart" verstärkt in der öffentlichen Diskussion – steht am Montag, den 15. November 2010 in Heidelberg bei einer öffentlichen Veranstaltung des Amnesty-Bezirks Rhein-Neckar auf dem Programm.

Andreas Schwantner, Sprecher der Fachkommission Polizeirecherche von Amnesty International, stellt Recherche-Ergebnisse und Forderungen vor, welche die Menschenrechtsorganisation im Sommer in einem Bericht zu rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland veröffentlicht hat. Mit ihm diskutiert Harald Kurzer, Leiter der Pressestelle der Heidelberger Polizeidirektion. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

Aktualisierung 1.12.2010: Ein Rücklick auf die Veranstaltung, bei der Polizeisprecher Harald Kurzer erfrischend differenziert und nachdenklich die vorgestellten Forderungen kommentierte, findet sich nun im Kampagnenblog.

Aktualisierung 12.11.2010: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding kann – anders als angekündigt – nun leider doch nicht bei der Veranstaltung anwesend sein.

Wir freuen uns über zahlreiche interessierte Gäste! Gerne können Sie sich auch den Termin bei Facebook vormerken und Freunde darüber informieren. Der Eintritt ist frei.

WANN: Montag, 15. November 2010, 19.30 bis 21.00 Uhr
WO: Volkshochschule Heidelberg, Bergheimer Straße 76


Nichts zu verbergen?

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat im Sommer unter dem Titel „Täter unbekannt – Mangelnde Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland“ erneut einen Bericht zu Fällen mutmaßlicher rechtswidriger Polizeigewalt in Deutschland vorgelegt. Darin werden unter anderem Missstände bei der Aufklärung dieser Vorfälle angeprangert und konkrete Lösungsvorschläge unterbreitet.

Mit der Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ hat Amnesty diese Forderungen in die Öffentlichkeit getragen und breite Unterstützung aus der Bevölkerung dafür gewonnnen. Allein im Netz unterstützen über 23.000 Menschen den Ruf nach mehr Transparenz bei der Polizei, beispielsweise durch Kennzeichnungspflicht für Polizisten und unabhängige Untersuchungsmechanismen.


Terminhinweis für die Presse [pdf, 98 kb]

Webseite des Amnesty-Bezirks Rhein-Neckar